Dieses Foto zeigt möglicherweise nicht das tatsächliche Event

F.I.M. Festival 2026

F.I.M. Festival 2026

Eintritt

0–65€

Datum & Uhrzeit

Do., 1. Okt. – So., 4. Okt.

Gruppe

Tags

KonzertFestivalWorkshopFilm

Öffnungszeiten

Do., 1. Okt.19:00
Fr., 2. Okt.11:30
Sa., 3. Okt.11:30
So., 4. Okt.11:30

Veranstalter

Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V.

Über dieses Event

Das F.I.M. Festival bringt an vier Tagen die ganze Bandbreite frei improvisierter Musik nach Frankfurt – von zart texturierten Klanglandschaften bis zu rohem, energetischem Lärm. Den Kern des Programms bilden abendliche Konzerte in der Brotfabrik und im Gallus Theater, ergänzt durch tagsüber stattfindende Solo-Trompeten-Matineen in der Alten Nikolaikirche, einen offenen Workshop mit Elliott Sharp und Hamid Drake und eine Filmvorführung über den Pianisten Alexander von Schlippenbach. Improvisation wird hier nicht als blosse Technik, sondern als Haltung verstanden: Elektronik trifft auf akustische Instrumente, gestandene Grössen der internationalen Szene interagieren mit jungen Stimmen, und Genregrenzen zwischen Noise, Neuer Improvisationsmusik und kammermusikalischer Verdichtung lösen sich auf. Am Eröffnungsabend reagieren die Musiker*innen spontan auf Tänzer*innen der HfMDK, an den Folgetagen wechseln sich kammermusikalisch dichte Sets (etwa SOG um die Trompeterin Lina Allemano) mit treibend-rohen Formationen um Caspar Brötzmann oder Shahzad Ismaily ab. Wer nicht nur zuhören, sondern mitmachen möchte, kann am Freitagnachmittag kostenlos an Sharp und Drakes Praxis-Workshop teilnehmen. Das Festival spricht ein Publikum an, das experimentelle Klänge sucht und bereit ist, sich auf spontane musikalische Verläufe einzulassen. Durch die wechselnden Spielorte – vom intimen Kirchenraum bis zum Club – verändert sich auch der Hörcharakter jedes Auftritts.

Zeitplan

Do., 1. Okt.

18:00 - 19:30

Solo-Improvisationen

Solodarbietungen von Els Vandeweyer (Vibraphon), Max Clouth (Gitarre), Tizia Zimmermann (Akkordeon), Carl Ludwig Hübsch (Tuba), Martin Lejeune (Gitarre) und Chris Corsano (Schlagzeug).

Gallus Theater

19:30 - 21:00

F.I.M. Formationen+ Tanz

Ad‑hoc‑Improvisationen der sechs Musiker*innen im Zusammenspiel mit Tanzstudent*innen der HfMDK und Gastmusiker*innen.

Gallus Theater

Fr., 2. Okt.

10:30

Solo Trompete 1 – Dennis Sekretarev

Der Frankfurter Trompeter Dennis Sekretarev, auch im traditionellen Jazz heimisch, eröffnet die Solo-Improvisationsreihe „Trompete“.

Alte Nikolaikirche

12:00 - 15:00

Workshop – Praxis der Improvisation

Kostenfreier Workshop mit Elliott Sharp (Gitarre) und Hamid Drake (Schlagzeug) zu Improvisationskonzepten, inklusive Kurzkonzert der Dozenten. Offen für alle Instrumente und fortgeschrittene Spieler*innen.

HfMDK – Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

18:00 - 19:00

SOG

Quartett mit Lina Allemano (Trompete), Uwe Oberg (Klavier), Matthias Bauer (Kontrabass), Rudi Fischerlehner (Schlagzeug) – fein ausbalancierte Improvisationsmusik auf hohem Niveau.

Brotfabrik

19:30 - 20:30

Ismaily – Sharp – Corsano

Trio mit Shahzad Ismaily (Bass), Elliott Sharp (Gitarre) und Chris Corsano (Schlagzeug) – rohe, kinetische Improvisation.

Brotfabrik

20:45 - 22:00

Brötzmann – Drake

Gitarrist Caspar Brötzmann und Schlagzeuger Hamid Drake entfesseln dichtes, hochenergetisches Zusammenspiel, das tief in Noise-Rock-Gefilde vorstösst.

Brotfabrik

Sa., 3. Okt.

10:30

Solo Trompete 2 – Lina Allemano

Die kanadische Trompeterin Lina Allemano, Preisträgerin des Deutschen Jazzpreises 2026, spielt ein Soloprogramm mit erweiterten Trompetentechniken.

Alte Nikolaikirche

13:00

Film: Tastenarbeiter – Alexander von Schlippenbach

Filmdokumentation über den Pianisten Alexander von Schlippenbach, einen der Urväter des europäischen Free Jazz (106 Min.), mit anschliessendem Filmgespräch.

Mal Seh'n Kino

18:00 - 19:15

Nebbia – Sharp – Nilssen-Love

Saxofonistin Camila Nebbia, Gitarrist Elliott Sharp und Schlagzeuger Paal Nilssen-Love weben kollektive Improvisation, die filigrane Texturen mit explosiven Ausbrüchen balanciert.

Brotfabrik

19:30 - 20:45

Gropper – Drake – Vicente – Downes – Ismaily

Quintett mit Saxofon, Trompete, Klavier, Bass und Schlagzeug in fliessender, gestaltwechselnder Improvisation – die Saxofonist*innen Philipp Gropper und Trompeter Luis Vicente treffen auf den tiefen Groove von Hamid Drake, Kit Downes’ harmonisch reiches Klavierspiel und Shahzad Ismailys federnden Bass.

Brotfabrik

21:00 - 22:15

Railton – Bang – Aarset

Cellistin Lucy Railton, Live‑Sampler Jan Bang und Gitarrist Eivind Aarset erzeugen ein elektroakustisches Set aus geschichteten Loops, Ambient‑Texturen und subtiler elektronischer Bearbeitung.

Brotfabrik

22:30 - 00:00

Electronic Set – Anushka Chkheidze

Ein Late‑Night‑Solo‑Elektronikset der georgischen Produzentin Anushka Chkheidze – pulsierende, abstrakte Klanglandschaften. Separater Eintritt (10 €).

Brotfabrik

So., 4. Okt.

10:30

Solo Trompete 3 – Luis Vicente

Der portugiesische Trompeter Luis Vicente erkundet in seinem Solo die rohen, vokalen Möglichkeiten des Instruments.

Alte Nikolaikirche

14:00

Solo – Carme López Fernández

Carme López Fernández spielt ein Soloset an der kleinen galicischen Sackpfeife, erweitert durch Live‑Elektronik – folkloristische Klangfarbe trifft auf zeitgenössische Klangverarbeitung.

Nebbiensches Gartenhaus

16:00 - 17:30

Chkheidze – Railton – Downes

Trio aus Anushka Chkheidze (Elektronik), Lucy Railton (Cello, Elektronik) und Kit Downes (Orgel) – drone‑basierte, meditative Texturen im Kirchenraum.

KunstKulturKirche Allerheiligen

18:00 - 19:15

Schlippenbach – Mahall – Nilssen-Love – Sharp

Quartett, das Free-Jazz-Tradition und Gegenwart verbindet: Pianist Alexander von Schlippenbach, Klarinettist Rudi Mahall, Schlagzeuger Paal Nilssen-Love und Gitarrist Elliott Sharp.

Brotfabrik

19:30 - 21:00

Warelis – Nebbia – Gropper – Ismaily – Drake – Aarset – Bang

Siebenköpfiges Ensemble mit Marta Warelis (Klavier), Camila Nebbia (Saxofon), Philipp Gropper (Saxofon), Shahzad Ismaily (Bass), Hamid Drake (Schlagzeug), Eivind Aarset (Gitarre, Elektronik) und Jan Bang (Live‑Sampling) in ausladender, gemeinsamer Schlussimprovisation.

Brotfabrik

Ort

Kartendaten von OpenStreetMap

Anfahrt