Dieses Foto zeigt möglicherweise nicht das tatsächliche Event

Was ist (oder war) Architekturtheorie?

Was ist (oder war) Architekturtheorie?

Eintritt

0–12€

Datum & Uhrzeit

Do., 12. Nov. – Fr., 13. Nov.

Kalender

Eventart

Tags

Shows

Öffnungszeiten

Do., 12. Nov.09:30
Do., 12. Nov.20:00
Fr., 13. Nov.09:30
Fr., 13. Nov.20:00

Veranstalter

Deutsches Architekturmuseum

Über dieses Event

Das Symposium knüpft an die von Oswald Mathias Ungers 1967 an der TU Berlin ausgerichtete Konferenz an – damals gedacht als Vorbereitung des ersten Lehrstuhls für Architekturtheorie. Fast sechzig Jahre später fragt die Tagung erneut, was Architekturtheorie war, wohin sie sich entwickelt hat und welche Stimmen und Regionen 1967 übergangen wurden. Die zweitägige Veranstaltung ist in thematische Blöcke gegliedert: Am ersten Tag werden die historischen Cluster der originalen Konferenz beleuchtet – von Skepsis und Partizipation über Technik und Umwelt bis zur Architekturtheorie als Geschichte. Danach folgen Sessions zu fehlenden Perspektiven (u.a. Monica Pidgeon, Jane Jacobs, Sybil Moholy-Nagy) sowie Zeitzeugenberichte und ein Abendpanel zu Einflüssen aus den USA und Italien. Der zweite Tag öffnet den Blick über die Berliner Mauer hinaus: Vorträge zur Architekturtheorie in DDR, UdSSR, China, Japan, Australien, Südafrika und Mexiko sowie abschließend zu ökologischen Ansätzen, Christopher Alexander und Alexander Mitscherlich. Die Vorträge und Diskussionen finden auf Englisch statt, Fragen aus dem Publikum können auf Deutsch gestellt und übersetzt werden. Die Tagung bietet 16 Fortbildungspunkte der Architektenkammer Hessen und richtet sich vor allem an Architekturschaffende, Studierende und alle, die sich für die theoretischen Grundlagen des Bauens und der Stadt interessieren.

Zeitplan

Do., 12. Nov.

08:00

Begrüßung durch das CCSA

Frederike Lausch und Oliver Elser eröffnen das Symposium im Namen des Center for Critical Studies in Architecture.

DAM Auditorium

08:15

Keynote: Vorsicht Architekturtheorie! (auf Englisch)

Daniela Fabricius von der UPenn reflektiert über den vorsichtigen Umgang mit Architekturtheorie und rahmt die historische Neubewertung der Konferenz von 1967.

DAM Auditorium

09:00 - 11:30

Clustering ’67

Vier thematische Cluster beleuchten die Schlüsselfiguren und Debatten der Konferenz von 1967: Skepsis/Partizipation, Technik/Umwelt, Wissenschaft und Theorie als Geschichte.

DAM Auditorium

12:30 - 14:30

Fehlende Stimmen (I)

Vorträge zu den oft übergangenen Persönlichkeiten Monica Pidgeon, Jane Jacobs und Sybil Moholy-Nagy – ihre Publikationen, Netzwerke und ihr Einfluss auf die deutsche Architektur.

DAM Auditorium

15:00 - 16:30

Zeitzeugen von 1967

Jörg Pampe und weitere Zeitzeugen berichten von ihren persönlichen Erinnerungen an die ursprüngliche Berliner Konferenz von 1967.

DAM Auditorium

17:00 - 19:00

Einflüsse aus den USA und Italien

Joseph Bedford über Architekturtheorie in den USA vor 1967 und Carsten Ruhl zu Ungers’ italienischen Verbindungen, mit anschließender Diskussion.

DAM Auditorium

Fr., 13. Nov.

09:00 - 11:00

Fehlende Geografien (I) – Gleich hinter der Berliner Mauer

Vorträge zur Architekturtheorie in der DDR, der UdSSR und China der 1960er-Jahre und deren Auseinandersetzung mit westeuropäischen Debatten.

DAM Auditorium

12:00 - 14:30

Fehlende Geografien (II) – Auf der Suche nach neuen theoretischen Richtungen

Erkundungen der Architekturtheorie in Japan, Australien, Südafrika und Mexiko mit anschließender Diskussion.

DAM Auditorium

15:00 - 17:00

Fehlende Stimmen (II) – Fehlende Perspektiven

Abschlusspanel zu Ökologie (Sascha Roesler), Christopher Alexander (Theodora Vardouli per Zoom) und Alexander Mitscherlich (Tobias Freimüller), mit gemeinsamer Diskussion.

DAM Auditorium

Ort

Kartendaten von OpenStreetMap

Anfahrt