Dieses Foto zeigt möglicherweise nicht das tatsächliche Event
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Mein Onkel David: Eine begehbare Erinnerung
Eintritt
0–14€
Datum & Uhrzeit
Mi., 21. Okt. – Do., 22. Okt.
Kalender
Gruppe
Tags
Öffnungszeiten
Die regulären Öffnungszeiten können an Feiertagen und bei besonderen Veranstaltungen abweichen.
Veranstalter
Jüdisches Museum Frankfurt
Über dieses Event
Die Regisseurin und Autorin Svetlana Fourer hat in den Archiven der Shoah Foundation recherchiert und die Lebensgeschichte ihres Onkels David aufgedeckt, der das Konzentrationslager überlebte, aber viele Angehörige verlor. Daraus ist ein begehbarer Erinnerungsraum entstanden, in dem die Performerin Yaroslava Gorobey den Spuren der jüdischen Familie Ochland folgt. Sie bewegt sich durch das Publikum und öffnet einen Raum, in dem eine verschwiegene Vergangenheit körperlich spürbar wird – begleitet von der einfühlsamen Live-Musik des Berliner Komponisten Matthias Bernhold, die mal sanft trägt, mal eindringlich zupackt. Die Performance fragt nicht nur nach einer persönlichen Familiengeschichte, sondern auch nach dem, was transgenerationale Erinnerung mit uns macht: Wie prägen Erlebnisse, die man selbst nie hatte, das eigene Leben und die eigene Identität? Das Museum Judengasse als Spielort gibt dem Abend einen authentischen historischen Rahmen; die Zuschauer sind eingeladen, sich leise durch die Erzählung zu bewegen und immer wieder neue Perspektiven einzunehmen. Es ist ein stiller, konzentrierter Abend, der lange nachwirkt und sich gut für alle eignet, die sich auf eine ungewöhnliche Mischung aus Theater, Klangkunst und Geschichtsreflexion einlassen möchten.
Ort
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