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Días de Cine: Lateinamerikanisches Filmfestival 2026

Días de Cine: Lateinamerikanisches Filmfestival 2026

Datum & Uhrzeit

Do., 5. Nov., 18:00 – Di., 10. Nov., 21:00

Kalender

Eventart

Tags

Feste

Veranstalter

Café Azul e.V.

Über dieses Event

Die 13. Ausgabe des Festivals rückt Erinnerung, Widerstand und künstlerisches Schaffen in den Mittelpunkt und verknüpft sie mit den Themen koloniales Erbe, Diskriminierung und Marginalisierung. Die gezeigten Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme stammen aus Kuba, Mexiko, Kolumbien, Costa Rica, Peru, Bolivien, Brasilien, Argentinien, Chile und Guatemala und laufen alle im Original mit englischen Untertiteln – einige auf Spanisch, eine auf Portugiesisch. Das Programm reicht von Jorge Perugorrias Eröffnungsfilm *Neurótica Anónima* – die Geschichte einer Kinomitarbeiterin, die ihren Vorführraum gegen den Abriss verteidigt – über Lucrecia Martels dokumentarischen Essay *Nuestra Tierra*, der anhand des Mordes an einem indigenen Anführer koloniale Kontinuitäten und Landkonflikte in Argentinien seziert, bis zur Chile-Diktaturaufarbeitung *El Deshielo* von Manuela Martelli, einer Regisseurin, die sich 1992 mit einem verschwundenen deutschen Skifahrer-Mädchen auseinandersetzt. Joel Caleros *Álbum de Familia* wiederum entfaltet ein Familiendrama vor dem Hintergrund des peruanischen internen Konflikts, während *Quatro Meninas* aus Brasilien vier versklavte Frauen zeigt, die im Jahr 1884 gemeinsam mit ihren Herrinnen fliehen – ein filmisches Spiel mit Macht und Solidarität. Neben den Vorführungen gibt es Gespräche mit anwesenden Filmschaffenden wie Mirtha Ibarra, Ángela Carabalí und Manuela Martelli. Am vorletzten Abend stellt Joel Calero seine Graphic Novel *Mientras Dura el Silencio* vor, gefolgt von einer Podiumsdiskussion zum Thema „Kino und Erinnerung“ mit den Festival-Regisseur*innen. Für Familien mit jüngeren Kinogänger*innen läuft der Animationsfilm *Hola Frida*, der die kindliche Fantasie der jungen Frida Kahlo in lebhaften Farben aufgreift. Den Abschluss bildet das Biopic *Me Rompiste el Corazón* über den chilenischen Volksmusiker Roberto Parra, Bruder von Violeta Parra. Im Anschluss spielt die Cueca-Band 3/4 live, dazu gibt es Speisen und Getränke aus Chile – ein Abend, der Kino und Club-Feeling verbindet.

Zeitplan

Do., 5. Nov.

18:00

Neurótica Anónima

Eröffnungsfilm: Eine Kinomitarbeiterin kämpft gegen den Abriss ihres Havanna-Kinos. Anschließend Gespräch mit Schauspielerin Mirtha Ibarra.

Kino des DFF

20:30

Bye Bye Paraíso + Vorfilm

Spielfilm über eine Frau an der Pazifikküste Costa Ricas, die mit finanzieller Abhängigkeit und Gentrifizierung konfrontiert ist. Davor der Kurzfilm Gramática Práctica Italiana.

Kino des DFF

Fr., 6. Nov.

14:30

Hola Frida (Kinderfilm)

Animationsfilm über die Kindheit von Frida Kahlo in Coyoacán – lebhaft, fantasievoll und für Kinder geeignet.

Kino des DFF

18:00

Álbum de Familia + Vorfilm

Peruanisches Familiendrama: Ein Sohn entdeckt belastende Fotos seines Offiziers-Vaters. Davor der Kurzfilm Memoria Colectiva. Mit Gästen Cristina Colmenares und Joel Calero.

Kino des DFF

20:30

El Ladrón de Perros + Vorfilm

Bolivianischer Spielfilm: Ein junger Schuhputzer stiehlt einen Hund, um seiner Vergangenheit zu entfliehen. Zuvor der argentinische Kurzfilm La Hora de Irse.

Kino des DFF

Sa., 7. Nov.

16:00

Nuestra Tierra

Dokumentarfilm von Lucrecia Martel über den Landraub an der indigenen Gemeinschaft der Chuschagasta und Argentiniens koloniale Kontinuitäten.

Kino des DFF

18:15

Soñé su Nombre

Dokumentarfilm: Zwei Schwestern suchen in Kolumbien nach ihrem verschwundenen Vater. Regisseurin Ángela Carabalí ist zu Gast.

Kino des DFF

20:30

Quatro Meninas

Brasilianischer Spielfilm: 1884 fliehen vier versklavte Frauen aus einem Internat – begleitet von ihren Herrinnen.

Kino des DFF

So., 8. Nov.

15:00

Hola Frida (Wiederholung)

Wiederholung des Animationsfilms über die kindliche Frida Kahlo.

Kino des DFF

16:30

Chicas Tristes

Mexikanisches Drama: Zwei junge Schwimmerinnen wehren sich gegen einen Vorfall, der ihre Freundschaft und Karriere bedroht.

Kino des DFF

18:15

El Deshielo

Chilenischer Spielfilm: 1992 verschwindet eine deutsche Skifahrerin in den Anden. Regisseurin Manuela Martelli ist anwesend.

Kino des DFF

20:30

Cobijo

Dokumentarfilm: Queere Migrant*innen bauen sich in einer Unterkunft in Guatemala-Stadt ein Zuhause auf.

Kino des DFF

Mo., 9. Nov.

18:00 - 21:00

Mientras Dura el Silencio + Podiumsdiskussion

Präsentation der Graphic Novel von Joel Calero, gefolgt vom Panel „Kino und Erinnerung“ mit Regisseur*innen des Festivals.

Instituto Cervantes Frankfurt

Di., 10. Nov.

18:00 - 21:00

Me Rompiste el Corazón + Abschluss

Biopik über den chilenischen Volksmusiker Roberto Parra. Anschließend Preisverleihung, Live-Cueca mit der Band 3/4 und chilenische Speisen.

Instituto Cervantes Frankfurt

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